Reise blog von Travellerspoint

Expeditionsfeeling

4-Tagestrek im Regenwald

rain -17 °C
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"In einem Monat um diese Zeit bin ich zuhause. Vll sogar in Iserlohn. Im Moment kreisen meine Gedanken viel um Zuhause...und um Aldi. Ich hab gestern naemlich getraeumt ich waere zuhause, ich wollte aufstehn und zu Aldi fhren um mir Toblerone und diese tollen Schokowaffelroellchen zu kaufen und DA musste ich feststellen, dass ich am Arsch der Welt bin, wo es grade nichtmla ekelhafte chinesische Schoikolade hat...Das war vielleicht deprimierend.
Das wird auf alle faelle meine erste handlung sein, wenn ich wiederkomme, zu Aldi fahren (Auto, oh jaa) und Schokolade kaufen. GANZ VIEL Schokolade!!!
Aber sonst gehts mir gut. In Banlung lief ich gestern auf dem markt drei Franzosen in die Arme und fragte sie, weil sie nett aussahen, auf gut Glueck, ob sie morgen trekken ghen wollten...Prompt sagten sie "ja". Rein zufaellig hatten sie am Morgen einen 4-Tages-Trek gebucht und so sitzte ich nun im Urwald auf meinem 60l-Rucksack und halte meine Zange griffbereit um mich der Blutegel zu erwehren.
Die Franzosen waren uebrigens Medizinstudenten, die einen Monat in Kratie im Karnkenhaus volunteert hatten...ds is schon cool..

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Gestern sind wir von Banlung nach taveng gefahren. Mit dem Moto, ohne Helm...dafuer mit Provienat fuer vier Tage plus Wasser. Diese Strasse, 'tschuldigung, das Flussbett war der Hammer...wenn wir sie wieder zurueckfahren mach ich euch n Video, aber es regnet ununterbrochen, davon wird sie garantiert nicht besser.
Nachdem wir dann heil angekommen waren (was man von den geshcunden Motos nicht so richtig behaupten kann) wechselten wir aufs wasser und fuhren mehrere Stunden Flussaufwaerts an den Rand von Kambodschas groesstem Nationalpark. Dort wurden wir alles andere als herzlich empfangen. In laos hatte man n Glas Wasser in der hand und nen Sessel unterm Hinter bvor man ueberhaupt angefangen hatte hallo zu sagen. Hier wurde uns erklaert wir seien uneruenscht und wir wurden in ein "Guesthouse"50 Meter weiter den Fluss runter einquartiert, ohne Landverbindung zum Dorf. Nicht wirklich freundlich, irgendwie!
Aber der Guide ist ok, etwas arrogant vll, weil er mal n ranger war, aber sonst gut ausgebildet und alles und ausser dass sie vll drei Worte Englisch sprechen und der Guide ihren Akkzent nicht versteht sind die Franzosen auch echt nett.
Der Guide Phon entfchte ein Feuer und bereitete mit REICHLICH Glutamat (wovon mir glatt die Haare locker wurden, nach vier tagen) ein Essen zu. Rindfleisch mit Zwiebeln und Reis...ohne Glutamat waere es besser gewesen. Als Nachtiosch gbs einen Apfel und es ist toll mal wieder sowas simples, vrtrautes zu essen. Zurueck in Banlung werd ich mich erstmal mit aepfeln und Moehren eindecken und mich dann drei Tage von nichts anderem ernaehren. =)

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Nach dem Essen wuschen wir uns im Fluss, haengten unsere Haengematten auf und waren puenktlich um sieben im Bett. Es ist schon komisch in der haengematte zu schlafen, so richtig mit Decke und moskitonetz. Die Haengematten sind echt cool. So armydinger mit angenaehtem Netz...
Am naechsten Morgen gab es Instantnudeln mit Rindfleischgeschmack und dann wurde es ernst. Diesmal ging es durch richtigen Dschungel. Wie der Dschungel im Tropenhaus im Koelner Zoo, noch dichter und weniger warm =). In fact friertman sich hier den A*** ab, man muss sich richtig in seine Decke rollen und in seinen Klamotten schlafen...
An diseme Tag war es noch kein Problem mit dem grossen Rucksacvk (geschaetzte 8kg) zu laufen. Ich hab keine Ahnung warum der so schwer war, ich hatte gar nicht so viel Kram dabei, dafuer 4 L Wasser und allerlei Krimskrams. Aber das hat uns echt mehr als einmal den Arsch gerettet. Vorallem das Taschenmesser und Benis Seile, sowie die Paketschnuer haben uns beim befestigen der Mosquitonetzte und Haengematten gute Dienste geleistet. Einmal merh wurde ich fuer meine Ausruestung gelobt *lach* "je suis prêt" wuerd ich mal sagen

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Nach etwa zwei Stunden kamen wir n unser erstes Hinderniss: ein Dschungelfluss, durch die Regenfaelle starkl angeschwollen und entsprechend stark war die stroemung. Wir packten also unsere Rucksaecke in die Regenplne fuer unsere Haengematte und bauten so Minifloesse, die den Rucksack immerhin ueber Wasser hielt (auch wenn er trotzdem ganz schoen nass wurde). dann hiess es ausziehn und schwimmen. Ganz schoen abenteuerlich (und anstrengend)...dann mussten wir noch einige Stunden laufen (ich glaube drei aber es koennten auch vier gewesen sein..) kamen wir an unseren Lagerplatz: ein Haengemattengestaenge mitten im Dschungel an einem nderen diesml kristallklaren Fluss. Nachdem wir unser Lager aufgeschlagen hatten gingen wir ziemlich schnell ins Bett, denn wir wurden von den Blutegeln schon ganbz schoen geplagt. Blutegel sind wirklich ekelig un d ich halte den absolut unerstrebenswerten 1. Platz im wettbewerb "wer hat die meisten Blutegelmale". Ich habe 5 4 knapp ueberm Guertel und einen unter der Achsel, fragt mich nicht wie die da hoch gekommen sind... ds ist DISGUSTING!
Dfuer habe ich ohne Probleme 12 Stuunden gepennt und getraeumt ich wuerde mit Jule eiin Wettrennen um ein Eis machen, das uns die haessliche Frau vom Eisbaeren hinhaewlt...Gemein!
Heute war es dann ZIEMLICH anstrengend.
Alles war nass und es hat stundenklang geschuettet. mAlles ist nass, so nass, dass wir den letzten Fluss komplett bekleidet durchschwommen haben und hinterher nicht nasser waren als vorher, nur sauberer ;)
Ich war so muede, dass ich abgetrieben wurde und Phon mich wieder einfangen musste, mit Rucksack...das war was...
Ansonsten war dieser Tag genau wie der andere, nur lichtete sich nach vier Stunden der Dschungel und wir mussten und durch kopfhohen schilfwald kaempfen...wie im Film, ein einheimischer mit Machete vorneweg und wir mit unseren grossen Rucksaecken total nass und dreckig hinterher..."

An diesem Abend durften wir auf andauerndes Nerven hin doch im Dorf schlafen und bald war das Eis gebrochen, denn wir muessen ziemlich doof dabei ausgesehn haben die Huener und schweine von unseren nassen Klamotten abzuhalten...
bald kam ein mann, der uns um paracetamol bat (ich war ja ausgeruestet *lach*) und so gingen die Franzosen rueber in sein Haus um seine Tochter zu untersuchen. Allerdings gab s keine eindeutige Diagnose, da Phon sich weigerte uns einen malariaschnelltest benutzten zu lassen..naja...hoffentlich hilft das Paracetamol und das Elotrans gegen den SDurchfall...vll ist es ja auch bloss ein Wurm! Als Dank gab der mann und Tabak und wir versuchten ihn durch eine dieser winzigen Messingpfeifen zu rauch was irgendwie nicht so gut funktioniert hat..naja..
die Jungs wollten dann nochg was zu trinken und so haben wir fuer einen Diollar ein grosses Gefaess und 5 Liter Wass bekommen. Das Gefaess ist gefuellt mit gegorenem Ris und wenn man das wasser einfuellt und ziehen laesst bekommt man traditionellen Reiswein...echt lecker, muss man sgen...und cool zu trinken, aus langen Bambusrohren gleich aus dem Tongefaess...
Am naechsten Tg regnete es weiterhin ohne Unterlass...der Fluss war noch staerker angeschwollen und asich ging alles super...wir brauchten kaum den motor um ihn runter zu fahren, aber Phon ist nicht der beste Bootsmann, denn als wir an eine strelle mit rapids kamn veruchte er am Ufer anzulegen um uns und unsere Sachen auszuladen falls das kleine Boot kenter sollte...tjahaaa...aber die Stroemung war so stark, dass wir abgetrieben wurdn...was macht der Idiot...spriungt raus und versucht das boot allein an Land zu ziehn...das hat natuerlich nicht geklappt und so trieben wir Rueckwaerts, ohne Motor die Rapids runter...MAN hatte ich schiss...nicht um mich...eher um mein gepaeck..meine Gedabken waren in etwa"oh shit, du knnst dir nicht schon wider ne neue kamera kaufen"und "mama wird mich toeten..."...aber es ist ja gut gegangen.
Das letzte Abenteuer war dann die Fahrt zurueck...wieder mit dem Moto, wieder ohne Helm...aber die strecke war viel schlimmer als vorher...stellt euch eine mittelschwere Motorcrossstrecke vor...verlegt sie in den dschungel, so dass sie halb zugewachsen ist, jetzt setzt sie zu 2/3 unter Wasser und ihr koennt euch in etwa vorstellen wi die Strecke war...ich hab euch n Video gemacht..und Bilder...

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Doch das ganze war definitif ein Abenteuer und ich komme mir vor als waere ich auf ner Expedition gewesen. Und als ich wieder ins GH kam war klar was ich esse: Wiener Schnitzel mit Pommes und einen Crepe als Nachtisch. Das hatte ich verdient! jawoll!!!!

Eingestellt von Kirjava 15:48 Archiviert in Kambodscha Kommentare (2)

Stung Treng

Mafiatown?

sunny -17 °C
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Heute um 6:58 eure Zeit bin ich in genau einem Monat zu hause. Das ist wierd...als ich losgeflogen bin kamen mir zweieinhalb Monate wie ein Ewigkeit vor und jetzt??? Jetzt muss ich aufpassen, dass mir die Zeit nicht wegrennt...
Gestern sind wir in kambodscha angekommen und mein erster Eindurck ist: laut, dreckig, haesslich und verlogen!! Echt! Welcher Roughguide-Autor war besoffen genug um diese Stadt mit "the welcoming town of Stung Treng"zu beschreiben?? Naxhdem ich nun ne Nacht hier war, hab ich mir ueberlegt, das das vll ironisch gemeint war, leider kommt das nicht so ganz raus.
Als wir gestern am Pier angkommen sind fuerhte uns der Typ von der Transportgesellschaft, mit deren Hilfe wir die angeblich nicht offizielle Grenze passiert haben zum Busstop. Wir fragten ihn mehrmls nach dem PUBLICbusstop. Er sagte der sei genau vor seiner Tuer...was fuer ein Zufall. Dort stand auch schon ein minibus: 20 Dollar nach Banlung!!!! Der ist ja nicht ganz dicht! Also machten wir usn selbst auf die Suche, die Einhiemischen waren auch furchtbar holfsbereit: die eine Haelfte hatte einen Busstop vor der Tuer, die andere Haelfte schickte uns zurueck zu dem Typen. Wir mussten feststellen dass es keinen Publicbus nirgendwohin gibt, jednefalls nicht fuer Farangs. Es gibt nur Taxis udn Minibusse. Schliesslich qurtierrten wir uns im erstbesten Hotel an einem verdreckten Platz ein, der dank einer Tanke am ehesten als busstop dienen koennte. Eiine Kellnerin erklaerte mir anhand des Khmerwortschatztes in meinem Guide es gaebe mehrere Busse nach Banlung. Am naevchsten morgen dann die Ueberraschung: es fuhr kein Bus, nur ein taxi. Der bus war kaputt...di Klimaanlage funktionierte nicht. Aber immerhin zahlte ich fuer das taxi nicht mehr als fuer den Bus...Jedenfalls hab ich ds gefuehl in ST gibts sowas wie ne Transportmafia und man kann ihr nicht entgehen, aussr man fliegt direkt nach Phom Phen, oder so...echt nervig!

Eingestellt von Kirjava 15:33 Archiviert in Kambodscha Kommentare (0)

Don Det

der Backpackertraum am untersten Ende von Laos

sunny 34 °C

Ok, zugegegeben, die Ueberschrift ist nicht so der Burner, aber ich bin auch grade etwas benebelt. *lach* Hab den gesamten bisherigen Tag damit verbracht mir zu ueberlegen ob ich nach Kambodscha fahren soll, oder nicht.
Tja und zu einiger Leute Leidwesen hab ich mich entschieden zu fahren. Und wenns mir nicht gefaellt kann ich immernoch in Sihanoukville am Strand liegen und dann behaupten ich waere nen Monat in Kambodscha gewesen *lach*
Mein Problem ist, dass ich gern 31 Tage im Land bleiben wuerde, das Visum aber nur 30Tage gilt und auch nur fuer viiiiel Geld um nochmal 30 Tage verlaengert werden kann...ein Tag Overstay kostet 5$...:) Mal sehn....vll brauch ich den Tag auch gar nicht...
Im Thorntreeforum (LP) wurde mir bestaetigt, dass die Situation nicht so arg schlimm sei und das bisher noch keine grossartigen Probleme vorgekommen waeren.
Ueber Don Det laesst sich nicht viel berichten, ausser dass es ist wie Vang Vieng ohne Friends, aber das kommt sicher noch...vll kann ich GilmoreGirls anregen...ich finds laengst nicht so schoen wie Don Khong oder Muang Ngoi Kao und werde daher schon uebermorgen weiterfahren. Morgen will ich noch die Wasserfaelle sehn, die hier den Mekong unschiffbar machen.
Don Khong gestern war cool. Hab mir zum ersten Mal allein ein Moped gemietet und bin enmal um die Insel gefahren...ok...man haette das auch mit einem Fahrrad machen koennen, aber Moto schillt...(wie weit ist Ricarda eigetlich mit ihrem Fuehrerschein??)...allerdings gabs da auch nicht viel mehr zu sehn als Reisfelder, Reisfelder und Reisfelder....
irgendwie bin ich jetzt schon gespannt auf Kambodscha...ich hoffe da ist es kuehler...
meine Reiseroute sieht grade wie folgt aus: Stung Treng, Banlung, Kratie, Komphong Cham, Phnom Phen, Sihanoukville, Kampot, Battambang, Siam Reap (Angkor) ---Bangkok

Achja, Pavel hat erzaehlt, dass es bei den Optikern haeufig super billige (gefakte??) Disignerbrillengestelle gibt, wenn also wer ne neue Brille will soller bescheid sagen :)

So...ich sterbe grade vor Hunger...keine Ahnung warum, eigentlich hab ich grade erst gegessen...naja...
ich meld mich morgen nochmal
bis dann

(jaja, ich bin wieder wahnsinnig informativ....aber zum Glueck nerve ich damit nur die 5 Subsricber :) )

Eingestellt von Kirjava 15:06 Archiviert in Laos Kommentare (5)

Don Khong

...noch 35 Tage

sunny 26 °C
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Meine letzte Woche in Laos ist angebrochen und trotz der horrenden Minutenpreise fuers Internet sitze ich mal wieder vorm Pc.
Vor 6 tagen war die haelfte meiner Zeit rum und ich habe nichts gemerkt.
Komisch, koennt ihr euch das vorstellen? Ich bin schon 43 Tage unterwegs, gestern auf den Tag 6 Wochen. Das ist schon echt lang, vorallem wenn man, wie ich grade, nen Durchhaenger hat. Das ist mein erster und es ist ein Scheissgefuehl. Man hat einfach keinen Bock mehr auf Hitze, Reis und langsame laoten. Alles kotzt mich an und am liebsten wuerde ich mal so richtig aus der Haut fahren. Aber nach Hause will ich auch nicht, aufgeben is nicht.
Auch wenn mir die Situation in Kambodscha grade Sorgen macht. In meinem Guide schreiben sie ueber bewaffnete Ueberfaelle in Banlung und mehrere Zwischenfaelle in Phnom Phen, das schreckt mich schon etwas ab!!! Als ich das zuhause gelsen habe dachte ich noch "Ui cool, Abenteuer!" Aber am Anfang bin ich ja auch noch rumgehetzt wie bloed. Man veraendert sich schon auf so ner Reise, man nimmt diese Travellermentalitaet an. "Wenn nicht heute, dann eben morgen...oder uebermorgen...oder gar nicht...egal..." (Auch wenn ich nicht glaube, dass diese Einstellung bei mir lange vorhaelt wenn ich wieder zuhause bin :) )
Und so habe ich nicht wirklich Angst vor Ueberfaellen, jedenfalls im Moment nicht, sondern denke mir eher "Oh nee, son Stress wenn die dir deinen Pass und dein Flugticket klauen. Diese ganze rumrennerei!"
Nett, ich checke grade die Website des Auswaertigen Amtes und die machen einem auch nicht grade Hoffnungen...oh man -.-
Naja wir werden sehn...meine letzte Woche Laos. Die Zeit kam mir wie eine Ewigkeit vor, die GibbonExperience ist so weit weg, ich hab so viel erlebt! KRASS!!

Aber ich wil euch nicht mit meinem Gesuelze langweilen, denn die letzten Tage waren nicht uninteressant.
Am Tag als ich Paxxe verliess war ich nicht grade in Hochstimmung, es schuettete schon die ganze Nacht wie aus Eimern, was meinen Bolavenplateauausflug vereitelte, denn es schien als wuerde es so blad nicht aufhoeren und im regen zu trekken, wie ich es vorhatte ist kein Vergnuegen. Es reicht schon, wenn der Boden nass ist, denn unertraegliche Luftfeuchtigkeit, Blutegel, matsch und Mosquitowolken sind einfach extrem Spassunfreundlich. Also werde ich das wohl ein anderes mal machen muessen.
Ansonsten hat Paxxe nicht soi wirklich viel zu bietenm nicht mal nen tollen Markt, auch wenn dort an einem Stand risiege tote Echesen und Schlangen verkauft wurden. Aber das ist auch schon das einzige Highlight.
Wegen dem regen hat auch Pavel seine Biketour gecancelt und als ich das Internetcafe verlies versuchte er grade eine Skypeverbindung zu seinem travelagent zu bekommen. Die war sicherlich amused, es war 7 Uhr morgens, israelische Zeit an nem samsatg, aber ok.
Eigentlich wollte ich warten, aber der letzte Bus fuhr, also hab ich mir meinen Rucksack geschnappt und bin raus. daher der Durchhaenger, ploetzlich wieder allein zu sein ist doof...
In Champasak erwartete ich Touris, ordentliche Restaurants und nichts besonderes zu sehn,
Es war umgekehrt. In diesem Provinznest hielten sich schaetzungsweise 5 Touris auf, die restaurants waren alle geschlossen und die Stadt ist sicher eine der schoensten dieser reise.
Ich weiss nicht, warum der Looseschreiberling das nicht leiden konnte! Ich mochte es sofort. Allerdings konnte auch das meine miese laune nur kurzzeitig heben. Missmutig wanderte ich durch die Stadt und suchte etwas zu essen.
ich fand nichts, aber als ich grade zu meinem Guesthaus zurueckkehrte traf ich auf ein deutlich angeschaekertes Maedchen, das mir erzaehlte im Dorf werde geheiratet, alle Doerfler seien da! In dem Moment fuhr ein pickup vor. das Maedchen war schon 10 Tage in diesem kaff und war eingeladen. Als die Maenner mich sahen, winkten sie auch mir und bevor ich mich versah sass ich eingezwaengt in einem Pickup voller Freunde des Braeutigams auf dem Weg zu einer laotischen hochzeit.
Ich sass noch nicht richtig, schon hatte ich eiinne Becher Bier in der hand und da dachte ich mir, dass das vermutlich die interessanteste und schnellste Methode waere auf andere Gedanken zu kommen.
Es war toll. Total lustig. Laoten feiern drei Tage. das war der letzte Tag.
Als erstes sind wir die Braut abholen gefahren. Um an die ranzukommen mussten sich der Braeutigam und Konsorten an sie rantrinken. Der Braeutigam sah dabei etwas...eingeschuechtert aus. Und die Braut war super prachtvoll, allerdings komplett in Pink mit unheimlich viel Gold und Stickereien. Super!!! Leider habe ich kein Photo gemacht. Hab mich nicht getraut.
Dann wurde eine Bacizeremonie abgehalten und die riesiege Bananenblattpyramide ueberragte unsere kleine in savan um METER!!
Ein alter mann rezitierte einen langen Text und dann banden wir alle den beiden die weissen Baendchen ums Handgelenk.
naja und dann lief es eigentlich ab wie bei jeder Hochzeit. Es wurde gegessen, gefeiert und getanzt. Und ich musss agen mir ist schleierhaft wie der Braeutigam noch stehen konnte. der LauLau ist so derbst stark...ich hab vll einen fingerberit davon getrunken und es hat mir fuer ne stunde die Kehle gelaehmt...der ist ECHT heftig!
Ein bisschen enttaeuscht war ich schon, dass die nicht so richtih ausgelassen feiern, aber nach tagelangem Feiermarathon ist das vielleicht verstaendlich!
Die einzige Besonderheit war der Tanz LaoLao. Man steht sich in paaren in einem Kries gegenueber und dann dreht man sich im Kreis und verrenkt die Haende....gaaaanz langsam!
Das erinnerte mich an eine Diskussion ueber europaeische Taenze, die ich mit Pavel hatte, der meinte wir haetten keine Ahnung vom tanzen...aber DER tanz war das karmpfhafteste was ich je gesehn habe, selbst Walzer hat da mehr Ausdruck und Power!!!
Die sind komisch die Laoten.
Spaeter am Abend sind wir noch zur Karaoke gegangen und das ist echt grausam...ECHT grausam...vorallem als wir gezwungen wurden auch was zu singen...man hat uns geagt das sei Robbie Williams, wenn ihr mich fragt war das Modern Talking "Be my heart...be my soooul!"

dadadadada....*summ*

Eingestellt von Kirjava 08:52 Archiviert in Laos Kommentare (3)

Pakse - Ban Sowieso

Weaving Village...getting there and away

sunny 31 °C
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Heute war der anstrengenste Tag meiner ganzen Reise, wuerde ich mal sagen. Eingentlich wollten wir nur gaanz moderat 15km zu einem "WeavingVillage" fahren. um uns da die Weber anzugucken. Klingt ja ganz nett, vorallem weil die Mekongebene flach ist, wie Holland...:)
Tjahaaa...da haben wirs mal wieder: Maenner und Karte lesen! Nach 25km faellt ihm auf: Oh...wir sind zu weit...FUENFUNDZWANZIG!!!! In praller sonne, denn die Landschaft ist gepraegt von reisfeldern (wir haben ja eine neue Beobachtung gemacht: jeder noch so kleine quadratmeter Erde, der nicht von einem Haus eingenommen wird, wird hier mit Reis beflanzt...wer soll das denn alles essen?)
Jedenfalls beschlossen wir dann, ach, dann fahren wir jetzt die erste Sandstrasse rein, die wir sehn und versuchen uns dann am Mekong lang durchzuschlagen. Ersteres war eine gute Idee, as we passed some really nice villages, very small and authentic, with elektricity and Thaipop, but really sweet. I really love the kids here, they always run to the street and shout:Sabaidii, sabaidii...oh...or better: good mornig, of course without caring for the time of day...*lol*Aber sie sind immer super neugierig und lachen und man kann sie anstarren, wie sie einen anstarren. Doch, Kinder sind cool.
In einem der Doerfer haben wir an einem Minimarkt haltgemacht und ein paar Fruechte erstanden, ich hab ja ne neue Lieblingsfrucht, keine Ahnung wie sie heisst, aber von Aussen sieht sie nach nichts aus,aber es macht spass sie zu essen, weil sie so einen coolen kern hat und so. Naja...
jedenfalls kam dann eine Frau (die Besitzerin des Ladens dessen Zugang wir mit unseren Mountainbikes versperrt hatten, mit ihrem Baby und brachte was zu trinken. Das Baby war ja soooo suess und sie wollte dann dass wir es mal halten. Ok...es hat ein bisschen gesabbert, aber suess war es trotzdem, wie es einen so angelacht hat...aber keine sorge, ich kann mir dass als Vollzeitjob noch ne Weile verkneifen.)
Die Doerfer mochte ich, aber die Wege zwischen den Doerfern, (Reisfeldpfade und Trampelwege, die garantiert nicht fuer das Befahren mit Mountainbikes ausgelegt sind) waren Horror...erstmal hatte ich vergessen mich einzucremen, was bedeutete, dass ich mich die ganze Zeit wie ne Araberin in einen Schal huellen musste (Israeli und Araberin, nettes Paerchen). Und dann waren die Wege echt schlecht, mein Knie tat weg und mein Sattel haette mich bald umgebracht. Aber so wenn ich zurueck denk, war das doch ganz witzig...nur die Tuempel machen mir sorgen, die wir ueberqueren mussten.
Es gibt kaum Fotos von heute, vorallem, weil ich ungern Fotos von Menschen mache, und immer wieder der selbe Mekongabschnitt wird auch irgendwann langweilig!
Jedenfalls sind wir zum Schluss doch noch ins Weavingvillage gelangt, aber ich war viel zu fertig um das toll zu finden. auch die Insel, wo sie Leute noch ueberall selber weben, war nicht so der Burner. Insel eben, mit viel Reis und viel Web....
aber auf dem Rueckweg sind wir in einer Seitenstrasse an einer Schule vorbeigekommen und da war grade Englischstunde. das war echt lustig. Nur irgendwie auch ein komisches Gefuel, so Openairschulen erinnern schon ziemlich an Entwicklungslaender und so..da merkt man eben doch wie arm die hier sind. Aber die Kinder waren wie immer echt niedlich und nett und verabschiedeten uns mit einem ordentlichen "Good Beiiiiiiiiii"...da haette ich ja gerne Volunteert, so zwei Monate Englischunterricht fuer Kinder, die es sich sonst nicht leisten koennten, oder so, das waere cool.
Naja, jedenfalls bin ich echt froh wieder einen ordentlichen Plastiksitz unter dem Hintern zu haben, denn wenn ich ein kerl waere, waere ich jetzt sicher impotent...ganz anders Pavel, der Spinner plant doch tatsaechlich eine 5Tagesrundtour uebers Bolavenplateau. Das koennte man ganz chillig an zwei Tagen mit nem Moped machen, ABER der Arme hat keinen Fueherschein, fuer gar nichts. Natuerlich stoert sich da hier keiner dran, aber wenn man so gar keine Ahung hat, wie ein motorisiertes Fahrzug drauf is ...(nicht dass ich da viel Ahnng von haette, aber in der Hinsicht bin ich da glaub ich etwas sagen wir mal lebensmueder *lach*)
naja, seine Entscheidung. Schade eigentlich, wen er mal seine hoeflichen 5 Minuten hat ist er echt nett...ok...den Rest der Zeit ist er ziemlich unausstehlich (ich muss aufpassen was ich schreibe, nicht dass er das verstehen wuerde, aber es gibt ja auch noch babelfisch)
Jedenfalls wars ganz nett mal mit jemadem zu reisen, um den man nicht immer umscharwenzeln muss, so kann ich auch mal meine sarkastische Ader ausleben *lach*

Boa bin ich muede...wenn der das 5 Tage durchzieht, dann Respekt!!
cya

Eingestellt von Kirjava 18:15 Archiviert in Laos Kommentare (0)

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